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Neuigkeiten
Ferienfreizeit der Ambulanten Psychiatrischen Dienste     [12.10.2011]

In diesem Jahr sollte die Freizeit an der Ostsee stattfinden. Das war der Wunsch unserer Klienten und Klientinnen des ambulanten psychiatrischen Dienstes des Vereins Das Dach e.V.

Und so fuhren wir mit 6 Frauen, 8 Männern und zwei Mitarbeitern am Morgen des 20. August in zwei Bullis los in Richtung Darß.

Die Fahrt dauerte sehr lange wegen etlicher Staus, aber am Abend bezogen wir unser Quartier in Pruchten. Dieses war wenig geeignet für unsere große Gruppe, doch wir machten aus allem das Beste.



Es wurde gemeinsam gekocht, wir erkundeten die Umgebung mit den wunderschönen Sandstränden, besichtigten Stralsund, Prerow und Barth und genossen eine Radschaufeldampferfahrt auf dem Prerowstrom. Von den zahlreichen Mücken wurden wir ziemlich zerstochen. Am 27. August ging es wieder zurück auf die lange Heimfahrt nach Lippe.

25 Jahre Kontakt- und Beratungsstelle     [14.10.2011]

Die Kontakt- und Beratungsstelle Treffpunkt ist dieses Jahr 25 Jahre alt geworden.

Dieses wurde Anfang Juli mit einem großen Hoffest gefeiert.

Über 120 Gäste erlebten ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit musikalischen Gästen, einer Kunstaktion auf dem Hof, Kostümen des diesjährigen Carnivals der Kulturen in Bielefeld sowie einer „Multimediashow“ in den Räumen des Cafés.

Auch Bürgermeister Rainer Heller ließ es sich nicht nehmen, an diesem Nachmittag Gast des Treffpunkts zu sein. Während des Festes wurde zudem eine Spende an den Lemgoer Kinderschutzbund überreicht, die aus Einnahmen aus dem Hofflohmarkt vom letzten Jahr stammte.



Im Gespräch: Marianne Baiker-Heberlein (Aufsichtsratsvorsitzende),
Rainer Heller (Bürgermeister),
Volker Schubach (geschäftsführender Vorstand)




Spendenübergabe an den Kinderschutzbund Lemgo:
Andreas Schwier (Leitung), Frau Urbahn-Behrens,
Frau Schwarzrock (Kinderschutzbund)


Zur Einführung hielt Leiter Andreas Schwier einen kurzen Rückblick auf die Geschichte und Entwicklung der Einrichtung. Gegründet wurde der Treffpunkt 1986 aus der Erkenntnis heraus, dass es an einem sinnvollen Freizeitangebot für psychisch erkrankte Menschen in Lippe mangelt. Heute ist der Treffpunkt keine reine Begegnungsstätte mehr, sondern auch eine wichtige Anlaufstelle für psychosoziale Beratung, genutzt von Treffbesuchern, sonstigen Betroffenen und Angehörigen. Regen Zuspruch auf dem Fest fand die Kunstaktion des Detmolder Künstlers Axel Plöger. Durch die Beteiligung der Festbesucher entstand unter seiner Anleitung ein großes, gemeinschaftliches Sandgemälde auf der Pflasterung des Hofes. Auch Nachbarn wurden neugierig, kamen zu Besuch und hinterließen ihre Spuren mit Sand. Gefördert wurde diese Aktion vom Projekt „Miteinander gestalten“ der Aktion Mensch.



Spuren mit Sand: Ein „Gemälde“ entsteht


Ein besonderer Programmpunkt war die Präsentation von Kostümen zum Thema Unterwasserwelten, die in einem Workshop mit der Detmolder Straßenkarnevals und –theatergruppe Shademakers entstanden sind und bereits auf dem Bielefelder Carnival der Kulturen erstmals präsentiert wurden. Die Stimmung unter den Festteilnehmern erreichte hier einen ersten Höhepunkt. Begeistert wurde die von Merengue-Musik begleitete Performance beklatscht. Diese in den letzten zwei Jahren entstandene Aktion war Teil des NRW-Projekts „Grenzgänger“ und wurde vom Land gefördert.



Straßenkarneval in Detmold: „Un(d)endlich Wasser“


Musikalische Beiträge des Festes waren die Gruppe Eron & Friends, der Chor der Wohnstätten sowie Tanzeinlagen der Bollywood-AG Lemgo und durch Ma Brigit. Das Bühnenprogramm brachte letztlich den ganzen Hof in Bewegung!



Eron & Friends




Chor der Wohnstätten




Bollywood-Tanz AG




Ma Brigit (rechts) und Mittänzer


Text: Andreas Schwier
© Fotos: Birgit Sanders

Tag der offenen Tür zum 25-jährigen Jubiläum von »Das Dach«-Wohnstätte     [05.05.2011]

Ein Zuhause für psychisch kranke Menschen - Detmold (ab).

Im April 1986 weihte der Verein »Das Dach« seine erste Wohnstätte für psychisch kranke Menschen ein. Angefangen hat es mit 17 Betreuungsplätzen in sechs Einzelwohnungen in der Fritz-Reuter-Str. am Hiddeser Berg, 2002 erfolgte der Umzug in den Neubau in der Pestalozzistr. im Detmolder Osten. Mit einem Tag der offenen Tür wird die Einrichtung ihr Jubiläum am kommenden Samstag feiern.

Die Idee dabei ist heute noch dasselbe wie vor einem Vierteljahrhundert: »Den Bewohnern ein Zuhause zu schaffen«, betont Hausleiterin Gerlinde van de Loo, die von Anfang an mit Herzblut dabei ist. Ziel der Betreuung sei eine weitgehende gesellschaftliche Integration. »Wir sind hier nicht auf der grünen Wiese«, so van de Loo weiter. Die Bewohner gehen im Ortsteil spazieren, erledigen hier ihre Einkäufe. Zur Nachbarschaft pflege man ein gutes Verhältnis, die Einrichtung ist hier ganz selbstverständlich geworden. Natürlich seien psychische Krankheiten auch weiterhin durchaus Tabu behaftet, so Volker Schubach, GeschaÅNftsführer des Trägervereins »Das Dach«, aber insgesamt sei man schon sehr viel weiter gekommen in Richtung auf eine Selbstverständlichkeit.
Die Bewohner in der Pestalozzistraße werden durch ihre Krankheiten daran gehindert, am »normalen« Leben teilzunehmen, es gelingt ihnen nicht mehr, ihren Tagesablauf zu organisieren. Während man noch bis Mitte der 1980er Jahre diese Menschen oft für sehr lange Zeit in Landeskrankenhäusern unterbrachte, brachten solche stationären Wohnangebote sinnvolle Alternativen. Volker Schubach, der selber in der Detmolder Einrichtung als Krankenpfleger und später als Hausleiter tätig war, vergleicht die menschliche Psyche mit einer Autobahn, auf der im Normalfall sich alle Fahrzeuge geordnet entlang bestimmter Linien bewegen. Bei einer Psychose gerate das System durcheinander, die Ordnung bricht völlig auseinander, die Autos, um im Bild zu bleiben, fahren wild durcheinander. »Wir gucken auch oft zweimal, ob das Licht aus ist, Zwangsgestörte laufen dafür zigmal hin und her«, ergänzt van de Loo. Darunter leide häufig auch der Kontakt zu Angehörigen, Freunden und Bekannten, da eine Teilnahme am sozialen Leben durch die Psychose verstellt ist.

In der Wohnstätte gestalten Betreuer und Bewohner gemeinsam den Alltag, dabei werden Vorlieben und Hobbys berücksichtigt. Aufbau und Entwicklung stabiler sozialer Beziehungen, Krisenintervention und Arbeits- und Beschäftigungsförderung gehen ebenso dazu. »Wir begleiten die Menschen so, dass sie auch den Schritt in das normale Leben machen können«. Dabei arbeitet die Einrichtung eng mit den Angehörigen der Bewohner zusammen. Auf diese Weise gelang beispielsweise auch, nach vielen Jahren wieder die Annäherung zu schaffen zwischen der Tochter und ihrem – zwangsgestörten – Vater. In sechs Einzelwohnungen am Hiddeser hat es 1986 angefangen, im Laufe der Zeit erfüllten diese aber nicht mehr die Anforderungen einer umfassenden stationären Betreuung.
Vor allem für ältere Bewohner wurde es zunehmend schwieriger, sich in den nicht barrierefrei gebauten Wohnungen zu bewegen. Ein Neubau wurde nötig, der 2002 fertig gestellt und bezogen wurde. Hier in der Pestalozzistraße in Detmold-Spork-Eichholz haben die
Bewohner ihr eigenes Zimmer. Der große helle Gemeinschaftsraum bietet viel Platz für gemeinsame Veranstaltungen und Feiern, auch die monatlich stattfindenden Hausvollversammlungen werden hier abgehalten. Die Gebäude umgeben einen großen Garten mit Terrassenbereichen. Die Bewohner haben hier die Chance, so lange zu bleiben, wie es nötig ist.

Aktuell leben in den beiden Gruppen der Wohnstätte in Detmold 23 Menschen im Alter von 21 bis 75 Jahren. Fünf von ihnen leben bereits seit der Gründung 1986 in der Wohnstätte und feiern demnach ebenfalls ein Jubiläum. Kranken- und Altenpfleger, Sozialarbeiter und Hauswirtschafter gehören zum 18-köpfigen Betreuer-Team in Detmold. 1993 eröffnete »das Dach« eine weitere Wohnstätte in Horn-Bad Meinberg.
Zum Tag der offenen Tür am kommenden Samstag, 7. Mai von 11 bis 18 Uhr laden Bewohner und Betreuer jedermann herzlich ein, um in der Wohnstätte in der Pestalozzistraße ins Gespräch kommen und gemeinsam das Jubiläum zu feiern. Die hauseigene Musikgruppe unterhält die Besucher, Fotos und ein Videofilm berichten über die vergangenen 25 Jahre in der Wohnstätte. Der Verein lädt auch ehemalige Kollegen und Bewohner, Angehörige und betreuende Ärzte ein.



So gesellig wird es auch am kommenden Samstag beim Tag der offenen Tür. Bewohner, Betreuer und Hauswirtschaftskräfte trinken in der Frühlingssonne Kaffee. - Foto: Barnekow

Wir spenden dem Verein Arche Noah e.V. in Berlin     [11.01.2011]

Bereits zum zweiten Mal möchten Bewohner und Betreuer der Wohnstätte Detmold dem Verein Arche Noah e. V. in Berlin etwas spenden.

Zu Anfang der Adventszeit wurden wieder kleine Sach- und Geldspenden eingesammelt um verarmte Kinder gerade jetzt zu unterstützen.

Auch wenn es dem einen oder anderen Bewohner schwer fiel – es überwog die Freude etwas Gutes zu tun!
Dass der Wunsch wiederholt zu spenden aus den Reihen der Bewohnerschaft kam freute Wohnstättenleiterin Gerlinde van de Loo besonders.

Ferienreise mit den Ambulanten Psychiatrischen Diensten     [24.11.2010]

Bereits zum zweiten Mal boten die Ambulanten Psychiatrischen Dienste eine kleine Reise für ihre KlientInnen an.

Zehn TeilnehmerInnen verbrachten, begleitet von zwei MitarbeiterInnen, eine Woche am Diemelsee. Mit Spaziergängen, Minigolf, Trampolin springen, Bogen schießen, einer Schifffahrt auf der Diemel und einem Lagerfeuer gab es ein abwechslungsreiches Programm. Allen hat es so gut gefallen, dass die Fahrt für das nächste Jahr schon in Planung ist.





Engagiertes Team betreut den „Lippeladen“     [15.10.2010]

Menschen mit Handicaps verschicken aus der Tagesstätte „Das Dach“ regionale Produkte

(Artikel von Katharina Pavlustyk aus der Lippischen Landes-Zeitung Nr. 238, vom Dienstag, den 12.10.2010)

Der Verein „Das Dach“ und der„Lippeladen“ haben neue Wege der Integration psychisch kranker Menschen beschritten. Sie entwickelten ein Projekt, um Menschen mit Handicaps sinnvoll zu beschäftigen.



Freuen sich auf ihre neue Arbeit: Monika Kibbert, Monika Jankowski und Christoph Grolig (von links) sind drei von sechs Tagesstätten-Besuchern, die unter anderem den Versand von lippischen Produkten abwickeln. FOTO: PAVLUSTYK

Sechs Besucher der Tagesstätten Lemgo und Lage des Vereins „Das Dach“ werden sich künftig darum kümmern, dass lippische Produkte gut verpackt an ihre Käufer verschickt werden. „Das sind realistische Arbeitsplatzbedingungen – es steht eine große Verpflichtung dahinter“, betonte Volker Schubach, Geschäftsführer vom Verein „Das Dach“.

Im Rahmen der Kooperation wurde im oberen Geschoss der Lemgoer Tagesstätte am Lindenhaus ein Lager für „Zwermann“, „Zwernelda“, die Lippe-Krimis, Lagenser Säfte und weitere Artikel aus der Region eingerichtet. In einem Raum im ersten Stock sind einige der etwa 200 Produkte in Regale sortiert und stehen zum Verkauf bereit. Sobald online eine Bestellung eingeht, wird diese von der Agentur „k-Konzept“, dem Namens- und Ideengeber des 2005 eingerichteten „Lippeladens“, an das Sextett nach Lemgo weiter geleitet. Hier stellen die Tagesstättenbesucher Pakete zusammen und versenden sie. „Ein Fernziel wäre, dass unsere Klienten es schaff en, eigenständig zu arbeiten“, sagte Petra Krüger. Sie ist Mitarbeiterin in der Tagesstätte Lage und betreut neben Jens Nadolny, Altenpfleger in der Lemgoer Einrichtung, die sechs Besucher bei ihrer Arbeit im „Lippeladen“.

Seit dem Frühjahr besteht die Kooperation zwischen dem Online-Shop mit dem Verein für psychosoziale Hilfen. Angeregt hatten dies Petra Krüger und ihr Mann Markus, Betreiber der Internetfirma „Digital Park“, die sich um den virtuellen Auftritt des „Lippeladens“ kümmert. Dessen Hauptlager war bisher bei der Agentur „k-Konzept“ angesiedelt. Geschäftsführer Peter Keißelt sieht in der Einrichtung des „Lippeladens“ in der Lemgoer Tagesstätte Möglichkeiten, die Produktpalette zu erweitern. Davon ist auch Markus Krüger überzeugt: „Durch die neue Konstellation können wir das Projekt ausweiten. Da wird noch einiges passieren.“ Große Chancen für Menschen mit psychischen Erkrankungen sieht auch Maria Schade, Leiterin der Tagesstätten Lemgo und Lage, in dem gemeinsamen Projekt.

Die Öffnungszeiten des „Lippeladens“ sind montags und mittwochs von 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr.

Unter ☏ (0 52 61) 57 45 können Interessierte auch außerhalb dieser Zeiten einen Besuch absprechen.

Informationen gibt es außerdem online unter www.lippeladen.de

Symposium - Lebensräume eröffnen im Netzwerk Gemeinde     [03.09.2010]

Gemeinden haben psychisch kranken Menschen viel zu bieten.

Doch wie können Betroffene und ihre Begleiter das vielfältige Angebot für ihre jeweiligen Anliegen optimal nutzen? Wo müssen Verknüpfungen hergestellt werden? Wo sind die professionellen Begleiter gefragt, diese Verknüpfungen zu suchen oder herzustellen? Wie schaffen wir ein Netzwerk, in dem psychisch kranke Menschen und ihre Familie sich wiederfinden, das sie trägt und bestmöglich unterstützt?

Diesem Thema wollen wir uns mit einer Fachtagung widmen:

Flyer Downloaden -->

Am 6. Oktober 2010 zwischen 13.30 und 18.30 Uhr im Kreishaus in Detmold,
Felix-Fechenbach-Straße 5.

Individuelle Wege ins Arbeitsleben     [24.02.2010]

Das Dach e.V. bietet psychisch kranken Menschen Ausbildung im geschützten Rahmen

Neben stationären und ambulanten Wohn- und Förderungsangeboten für psychisch kranke und seelisch behinderte Menschen ist die Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft ein vordringliches Anliegen des Vereins Das Dach e.V..



Menschen, die an Erkrankungen wie Psychosen, Neurosen oder Persönlichkeitsstörungen leiden, sollen befähigt werden, ihr Leben eigenverantwortlich und selbstständig wieder zu organisieren, insbesondere unter dem Aspekt der Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. „Tagesstrukurierung und Förderung in einer Tagesstätte oder die Beschäftigung in einer WfbM reichen nicht aus“, gibt Geschäftsführer Volker Schubach zu, „wir haben erkannt, dass der Bedarf insbesondere an Ausbildungsplätzen für behinderte Menschen wächst und kaum noch gedeckt werden kann.“ Deshalb sieht sich der Verein in der Pflicht und will sich schrittweise als Ausbildungsbetrieb etablieren. Zwei Lehrlinge mit Abschluss zum Altenpfleger konnten bereits übernommen werden. „Unsere Wohnstätten in Detmold und Horn Bad Meinberg sowie die Tageskliniken in Lage und Lemgo bieten das Potenzial, dort haben wir konkrete Übungsfelder für die Berufsbereiche Gastgewerbe, Hauswirtschaft, Büro und Verwaltung, Kranken- und Altenpflege. Hier müssen wir Ausbildung nicht spielen, hier herrschen Echt-Bedingungen“, unterstreicht Schubach.

Helena Luft ist die Probandin in Sachen Ausbildung zur Beiköchin in der Detmolder Wohnstätte. Mit einem Praktikum schnupperte sie ein halbes Jahr lang in die Küchenarbeit hinein, absolvierte anschließend erfolgreich eine einjährige Ausbildung zur Teilköchin und steht jetzt kurz vor ihrem anerkannten Abschluss zur Beiköchin. Betreut und unterstützt wird sie dabei von Stephanie Hillebrand, die sich als Köchin mit Ausbilderschein auf die Arbeit mit psychisch kranken Menschen spezialisiert hat. „Eine Herausforderung für beide Seiten“, beschreibt sie die Beziehung zu ihrem Schützling, „ein sieben Stunden-Tag ist für jemanden wie Helena natürlich sehr anstrengend. Die Einnahme von Medikamenten macht manchmal müde und schlapp, kann sogar die Geschmacksnerven verändern.“ Die Arbeit erfordere einen ständigen Tempowechsel, „oft muss ich sie auf den Boden der Tatsachen zurückholen, wenn ihre Gedanken woanders sind.“ Doch Helena Luft ist ehrgeizig. In der Berufsschule gehört sie zu den Klassenbesten. „Die Theorie ist kein Problem für mich“, sagt die 23-jährige ehemalige Gymnasiastin, die den Sprung zurück in ein eigenständiges Leben geschafft hat. „Schwieriger ist die Umsetzung in die Praxis.“ Aber die junge Frau lässt sich nicht beirren: „Ich will später nicht in einer der Werkstätten arbeiten, sondern hoffe auf einen „richtigen“ Arbeitsplatz.“ Dafür schreibt sie momentan voller neu gewonnenem Selbstbewusstsein Bewerbungen.

Eine Spendenaktion der besonderen Art      [14.01.2010]

Zu Beginn der Weihnachtszeit kam der Wunsch einiger Bewohner der Wohnstätte „Das Dach e.V.“ auf, selbst einmal etwas zu spenden.

Schnell konnte unter den Bewohnern Einigung über den Empfänger der Spende gefunden werden. Die Wahl fiel auf einen bundesweit
agierenden Verein namens „Die Arche“ e.V.. Schwerpunkt des Vereines ist die Unterstützung von Kindern, welche in verarmten Verhältnissen aufwachsen.

Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Spenden (kleine Geldbeträge, Stifte, Spielzeug, Malblöcke etc.) konnte jeder der BewohnerInnen seinen Teil zum Gelingen der Spendenaktion beitragen.



„Diese Kinder sind doch unsere Zukunft!“ begegnete eine Bewohnerin der Wohnstätte auf die Frage, ob sie auch etwas spenden möchte.

„Das Dach e.V. Detmold – Die Arche e.V. Berlin“

Skillstraining bei Das Dach e.V.     [02.09.2009]

Der Verein Das Dach e.V. bietet für seine KlientInnen eine ambulante Skillsgruppe auf der Grundlage der Dialektisch Behavioralen Therapie nach Marsha M. Linehan an.

Zielgruppe sind vornehmlich KlientInnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, grundsätzlich können jedoch auch andere KlientInnen mit Störungen der Emotionsregulation teilnehmen.

Alle TeilnehmerInnen befinden sich in fachärztlicher Behandlung und werden in einem der Dienste / einer der Einrichtungen des Vereins betreut. Das Skillstraining findet in Absprache mit dem behandelnden Arzt statt.
Ziele der Teilnahme an der Skillsgruppe sind das Erlernen und Auffrischen von Fertigkeiten, die es den TeilnehmerInnen ermöglichen die Achtsamkeit für sich selbst, die Regulation von Stimmungsschwankungen, die Spannungs- und Frustrationstoleranz und die Fähigkeit zur Gestaltung von zwischenmenschlichen Beziehungen zu verbessern. Neu hinzugekommen ist ein Modul zur Verminderung von sozialen Ängsten und zur Steigerung des Selbstwertgefühls.

Die TrainerInnen sind geschult durch die Arbeitsgemeinschaft für Wissenschaftliche Psychotherapie, Berlin und bilden sich dort kontinuierlich weiter und lassen sich regelmäßig supervidieren.

Die Trainingseinheiten finden wöchentlich für 2 Stunden statt, sie orientieren sich am Manual zum Skillstraining zur Dialektisch Behavioralen Therapie nach Marsha M. Linehan und an dem Manual Interaktives SkillsTraining für Borderline-Patienten von Martin Bohus und Martina Wolf.
Die Teilnahme am Skillstraining wird vertraglich geregelt.


Bei Nachfragen und / oder Interesse melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des Vereins Das Dach e.V., Bielefelder Straße 7 in Detmold unter 05231/92670-17 bei Frau Schneider,
e-mail.: HYPERLINK "mailto:ak.schneider@das-dach-ev.de" ak.schneider@das-dach-ev.de

Spende der Neuapostolischen Kirche Detmold     [21.04.2009]

Bereits in der Vorweihnachtszeit veranstalteten die Mitglieder der Neuapostolischen Kirchengemeinde Detmold verschiedene Aktionen, deren Gewinn einer sozialen Einrichtung zugute kommen sollte.

So konnte der Wohnstätten-Leiterin Gerlinde van de Loo im Januar ein Scheck über 450,- € überreicht werden. Ein Mitglied der Gemeinde, das kürzlich verstorben ist, hatte zuvor in einer der Wohnstätten des Vereins gelebt.

Der Scheck wurde bei Kaffee und Kuchen überreicht und der Vorsteher der NAK Detmold, Detlef P. Junge und der Medienbeauftragte Ernst Steinkamp informierten bei dieser Gelegenheit über die Arbeit der Neuapostolischen Kirche.

Spende für die Tagesstätten     [17.02.2009]

Eine Spende in Höhe von 1.440,- € wurde dem Verein Das Dach e.V. von 2 MitarbeiterInnen der Deutschen Bank in Detmold überreicht.

Mit dem Programm ‚Initiative plus’ fördert die Deutsche Bank das ehrenamtliche Engagement ihrer MitarbeiterInnen. In diesem Rahmen hatten Elke Rode und Claire Gamble einen Adventsbasar zu Gunsten der Tagesstätten in der Deutschen Bank in Detmold organisiert. Mit dem Erlös wird eine Urlaubsreise für BesucherInnen der Tagesstätten unterstützt.

Erstmalig wollen die Tagesstätten einen betreuten Kurzurlaub für ihre KlientInnen anbieten, bevorzugtes Reiseziel ist dabei die Nordsee.

Bereits zuvor hatten die Tagesstätten künstlerische Arbeiten in der Deutschen Bank präsentieren können. Lebensgroße Skulpturen, geschaffen von BesucherInnen unter Anleitung einer Kunstpädagogin waren ausgestellt worden und die Ausstellung hatte großen Anklang gefunden.

25 Jahre Das Dach e.V.      [29.09.2008]

Mit einem Festakt feierte der Verein Das Dach e.V. am 12. September sein 25-jähriges Jubiläum im Sommertheater.

Gründungsmitglieder, WegbegleiterInnen, MitarbeiterInnen und KlientInnen waren eingeladen zu einem spannenden und unterhaltsamen Abend.

Viele haben sich seit Monaten auf diese Veranstaltung vorbereitet.

Ein ca. 40 Mitglieder umfassender Chor wurde gegründet, alte eingestaubte Instrumente ausgepackt und neue Percussions erlernt. Nach monatelangen Proben ist dies nun schon der zweite Auftritt des Dach-Chores.

Seit März haben KlientInnen der Tagesstätten in Lage und Lemgo unter Anleitung von Julia Bastian, Musicus e.V. Bielefeld, Figuren aus Pappmaché gestaltet, die im Foyer des Sommertheaters ausgestellt werden. Alle Skulpturen stehen thematisch in Zusammenhang mit dem Theaterstück, das im weiteren Verlauf des Abends gezeigt wurde. Das Skulpturen-Projekt wurde von der Kämpgen-Stiftung, Köln, und der Sparkasse Detmold gesponsert.

Schließlich führte die Blaumeier-Theatergruppe ‚Im Augenblick’ das Stück ‚Ja, ich will’ auf: ein sehr rasantes Maskenstück, in der mafiöse und intrigante Bräute nicht nur die Nebenbuhlerin, sondern auch den Trauring in der Nacht vor der Hochzeit verschwinden lassen.
Das Projekt Blaumeier in Bremen steht für die Verwirklichung der Idee, einen Frei- und Spielraum zu schaffen, in dem sich die unterschiedlichsten Menschen treffen und begegnen können. Rund 200 Menschen arbeiten in den Bereichen Malerei, Theater, Musik, Maskenbau und -spiel miteinander. Menschen, die gesellschaftlich voneinander abgegrenzt oder institutionell verwahrt werden, finden hier miteinander neue Formen der Kommunikation und des Austausches. Dabei dient der künstlerische Ausdruck nicht der Unterstützung eines therapeutischen oder pädagogischen Konzeptes. Die entstehenden Produkte werden allein unter künstlerischem Aspekt betrachtet und entsprechend der Öffentlichkeit präsentiert.

Zusätzlich wurde das Buch ‚Gefühle gehen auf Reisen’ zum Kauf angeboten.
Die Inhalte dieses Buches sind Ergebnisse der Kreativen Schreibkurse, die in der Kontakt- und Beratungsstelle angeboten werden. Gedichte, kleine Krimis und Märchen, sehr poetische Texte, aber auch solche mit provokanten Inhalten hat der Verein Das Dach e.V. nun als Buch herausgegeben, erschienen im Lippe Verlag. Auch dieses Projekt wurde großzügig von der Kämpgen Stiftung, Köln, und dem Kreis Lippe gefördert.

Der Verein Das Dach e.V. beging sein Jubiläum mit integrativen Projekten, in denen behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam etwas gestalten, genau so, wie die letzten 25 Jahre des Vereins gestaltet worden sind von Menschen, die von psychischer Erkrankung betroffen sind, und denen, die sich, wie auch immer der Unterstützung dieser Menschen widmen.

Einladung zur Buchpräsentation     [24.08.2008]

am Freitag, 26.09.08, um 16.00 Uhr im Treff

Liebe KollegInnen, liebe TreffbesucherInnen,

im Anhang finden Sie eine Einladung zur Buchpräsentation "Gefühle gehen auf Reisen". Dieses Buch ist im Rahmen des Kreativen Schreibens in unserer Kontakt- und Beratungsstelle entstanden.

Seit 2001 haben wir regelmäßig Seminare veranstaltet. Spielerisch sind hier Texte entstanden, dei den Spaß am Umgang mit der Sprache widerspiegeln. Entstanden sind thematisch vielfältige Texte. Neben Gedichten erscheinen kleine Krimis und Märchen, poetische und gefühlvolle Texte, aber auch solche mit schmerzhaften oder provokanten Inhalten.

Im Rahmen der Buchpräsentation wird auch eine Lesung stattfinden.


Ausbildung zur Teilköchin abgeschlossen     [03.07.2008]

Helena Luft hat mit gutem Erfolg die einjährige Ausbildung zur Teilköchin in der Wohnstätte in Detmold abgeschlossen. Die Prüfung zur Teilköchin ist die erste Stufe der 3 Jahre dauernden Ausbildung zur Beiköchin.

Zu den Aufgaben von BeiköchInnen gehören das Zubereiten von Salaten, Vorspeisen und Menükomponenten und das Erledigen von Zu- und Vorbereitungsarbeiten. Gegebenenfalls helfen sie auch beim Wareneinkauf sowie beim Spülen.

Sie sind vorwiegend in gastronomischen Großbetrieben beschäftigt.

In den folgenden 2 Jahren nun wird Helena Luft von der Köchin der Wohnstätte Detmold, Stephanie Hillebrandt, zur Beiköchin ausgebildet.

Schnellauswahl:

Um auf schnellstem Wege die passende Einrichtung zu finden, wählen Sie bitte hier [1.] die Form der Beeinträchtigung, bzw. die Diagnose, und [2.] die von Ihnen bevorzugte Art der Behandlung:

Go!
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