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Kontakt- und Beratungsstelle "Treffpunkt"
ein offenes, niedrigschwelliges Angebot für psychisch kranke Erwachsene.
Die Kontakt- und Beratungsstelle „Treffpunkt“ besteht seit 1986. Sie ist zentral gelegen und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Im ersten Stock des Hauses Sachsenstraße 21 stehen Gruppenräume, Küche und Büro zur Verfügung.
Beratung für psychisch Kranke ist das eine Angebot des „Treffpunkts“, andererseits stellt er ein niedrigschwelliges Angebot zur Freizeitgestaltung dar.
Erwachsene, die z.Zt. oder in der Vergangenheit psychisch erkrankt sind finden hier die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und neue Interessen zu entdecken. Sie finden einen geschützten Rahmen vor und können mit Hilfe der Angebote ihren Tag selbständig strukturieren. Aktuellen Krisen kann durch die Anwesenheit qualifizierten Personals vorgebeugt werden. Die Angebote, hauptsächlich Gruppenangebote, sind offen und basieren auf freiwilliger Teilnahme; regelmäßig ist eine Bezugsperson anzutreffen.
Ziele
Die Kontakt- und Beratungsstelle soll, neben den unter Beratung für psychisch Kranke erwähnten Zielen:
- soziale Kontakte vermitteln und erleichtern
- Sozialkompetenz erhalten und fördern
- lebenspraktische Fertigkeiten erhalten und fördern
- Möglichkeiten zur selbständigen Tagesstrukturierung bieten
- sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglichen
- Hilfe bei der Entwicklung persönlicher Perspektiven bieten
Leistungen:
Das Programm des „Treffpunkts“ wird unter Mitwirkung der BesucherInnen gestaltet.
- Tee- und Kaffeestube / ohne Konsumzwang
- Themenorientierte Gruppenangebote
- Training lebenspraktischer Fertigkeiten
- Diskussionsrunden
- Spezielle Angebote für Frauen
- Tagesausflüge
- Besuch kultureller Veranstaltungen
- Kriseninterventionen
- Freizeitbörse
- Bildungsveranstaltungen
- Urlaubsreisen
Außerhalb der Öffnungszeiten werden die Räumlichkeiten des „Treffpunkts“ verschiedenen Selbsthilfegruppen zur Verfügung gestellt.
Kosten:
Den Betroffenen entstehen für den Besuch des „Treffpunkts“ keine Kosten, auch die Beratungen sind kostenfrei.
Getränke und Snacks werden zum Selbstkostenpreis verkauft. Eintrittsgelder (Kino, Theater, Disco etc.) müssen selbst aufgebracht werden.
Finanzierung:
- Vereinsmittel
- Fördermittel durch den Kreis Lippe, abhängig von politischen Haushaltsbeschlüssen
Aufnahme:
- keine Aufnahmebedingungen, jeder kann den „Treffpunkt“ zu den Öffnungszeiten einfach besuchen
- Beratungsgespräche ggf. nach Absprache
Personal:
- hauptamtlich: 1 Diplom-Sozialpädagoge mit Zusatzqualifikation in Klientenzentrierter Gesprächsführung
- geringfügig beschäftigt: Pädagogin mit Zusatzqualifikation in Klientenzentrierter Gesprächsführung
- stundenweise: Diplom-Sozialpädagogin mit systemischer Zusatzqualifikation
- geringfügig beschäftigt: Studentin der Pädagogik mit Schwerpunkt Beratung
Innerhalb der Kontakt- und Beratungsstelle bietet der Verein begrenzt Zuverdienstmöglichkeiten für Betroffene.
Menschen mit folgenden Beeinträchtigungen und Krankheitsdiagnosen können den „Treffpunkt“ besuchen und dort auch beraten werden:
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